Ursprünge des Verlages

 

Der Verlag wurde noch in der Schulzeit von Gregor Schell 1977 gegründet. Allerdings stellte er nicht nur Bücher, sondern auch Grafiken her. Von den ersten drei Lyrikbänden war eines das erste von Thomas Kling veröffentlichte Werk “Der Zustand vor dem Untergang”. Damals mussten die Autoren noch fleißig mithelfen, an der Satzmaschine arbeiten und beim Zusammentragen um den Tisch rennen.

Der Verlag als Alternativbetrieb

 Als das Verlagsangebot (u.a mit der “Lyrikwerkstatt” und der “Düsseldorfer Musikzeitung”) deutlich verbreitert wurde und gleichzeitig die Anzahl der hergestellten Bücher kontinuierlich stieg, wurde der Verlag in eine GmbH umgewandelt. Wie es damals im Trend der Zeit lag, war der Verlag ein alternativ geführter Betrieb ohne klare Führungshierarchien. Dennoch hatte der Verlag zwei Gesellschafter, die den Betrieb weitgehend koordinierten.

Zeitungen und Redaktionen
als Teil des Verlags

Die Düsseldorfer Musikzeitung wurde 3 Jahre lang in sehr hoher Auflage in Düsseldorf und dem Ruhrgebiet verkauft. Ebenfalls relative Bekanntheit erlangte der Verlag mit der Zeitschrift “Caspar”, eine Zeitschrift, die sich für die Stärkung der Kinderrechte und eine friedvollere Pädagogik einsetzte. Diese Zeitschrift erschien von 1981 bis zum Frühjahr 84. Heike Laufenburg war Chefredakteurin dieser Zeitschrift. In dieser Zeit haben alle führenden Persönlichkeiten der modernen Pädagogik an dieser Zeitschrift mitgearbeitet.
Zur gleichen Zeit veröffentlichte der Zwiebelzwerg Verlag, der von 1979 bis 1985 Zwiebelzwerg Company hieß, zahlreiche literarische Werke.

1979 besuchte der Zwiebelzwerg Verlag die Frankfurter Gegenbuchmesse, in den folgenden Jahren dann die etablierte Buchmesse. 

Heike Laufenburg und Gregor Schell führen den Verlag seit Dezember 1984 alleine.

Eine Webseite des Zwiebelzwerg Verlag, Klosterstr. 23, D-34439 Willebadessen
Inhaber Gregor Christian Schell, Tel&Fax 056461261, skype zwiebelzwerg
verlag@zwiebelzwerg.de, www.zwiebelzwerg.de