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Die Geschichten der Düsseldorfer Familie Salzmann wurden nach wahren Begebenheiten erzählt. Namen noch lebender Personen wurden geändert.
Allen
Salzmann-Freunden und denen, die es werden wollen, viel Spaß beim Lesen und manchmal ein gruseliges Schmunzeln wünscht H.Luis.
Die Besonderheiten an diesen Geschichten: Es ist die Geschichte
eines Familienteils, der aus der Großfamilie verstoßen wurde. Clara Pursche wächst bei ihren Eltern in einem kleinen Düsseldorfer Lebensmittelladen auf. Es ist eine wunderschöne Kindheit, die in
kleinen Geschichten beschrieben wird. Durch diese Geschichten entsteht ein Bild des alten Düsseldorf, wie es genauer nicht sein könnte. Doch dann heiratet sie und ist fortan Clara Salzmann. Vater
Salzmann, ihr Mann, versuchte mit allen Mitteln, mit Schlägen und mit Geldentzug, seine Frau zu beseitigen. Sie war ihm zu fromm und die sieben Kinder waren ihm zu viel. Er hatte die falsche Frau
geheiratet - eigentlich wollte er die Schwester heiraten, die 20.000 Reichsmark Mitgift bekam. Seine Frau bekam nur die Wohnungseinrichtung. Schließlich wurden sie geschieden. Vater besaß das Geld, das
Haus und bekam deshalb die Kinder zugesprochen. Die nun von einem Fürsorgebeamten betreut wurden. Als Klara Salzmann, die älteste Tochter, ihre Mutter endlich wiederfand, musste sie ihrem Vater sofort
den Hausschlüssel abgeben und das Haus verlassen! Klara Salzmann wiederum bekommt ein Kind, ihre Tochter Ulrike, mit der sie dann bei der Mutter lebt.

Dieses zweite Buch der Autorin H.Luis schildert auf den ersten Blick nette Erlebnisse aus alter Zeit; doch der Leser erhällt ein genau
erinnertes tatsächlich erlebtes Bild aus dem alten Düsseldorf, aus dem Leben in der Stadt allgemein - und beim Durchlesen erleben wir die Kümmernisse und Abhängigkeiten von Kindern und Frauen in der
sogenannten “guten alten Zeit” Dieses Buch erzählt uns Geschichten aus der Kindheit von Clara Pursche, schildert die Erlebnisse mit Clara und ihren Geschwistern,
mit den Eltern Pursche in ihrem Lebensmittelladen. Wir verfolgen das Leben Claras, ihre Heirat, die unverständlichen Handlungen ihres Mannes.
Wir erleben mit wie Mutter Salzmann vertrieben wird und auf Putzstellen ihr Brot verdient. Dann findet die Tochter sie und die Geschichten gehen weiter. Kleine liebevolle Geschichten um zwei
Frauen, die das Leben meistern - und immer wieder Erinnerungen an den harten, furchtbaren Vater. Neben den Geschichten der Autorin H. Luis finden wir hier auch
Gedichte der Tochter Klara, die nun selbst Mutter geworden ist.
In dem dritten Band wird die Erzählung nach dem zweiten Weltkrieg fortgesetzt: Es geht um das Zusammenleben von nunmehr Omi
Salzmann (Clara), Mutter Salzmann (Klara) und der Tochter Ulrike in einem kleinen Gartenhäuschen. Kindheit und Jugend von Ulrike werden in kleinen Geschichten erinnert und gleichzeitig entsteht ein
weiteres Bild eines Lebens in Düsseldorf.
Alle drei Bücher schildern liebevoll die Landeshauptstadt Düsseldorf. Von einer ganz anderen Perspektive aus: Von Menschen gesehen, die
mit kleinen Putzstellen und mühsamen beruflichen Tätigkeiten unter harter Arbeit ihr tägliches Leben erhalten, die ihre Stadt und das Leben darin lieben und mit der Stadt verwurzelt sind. In den Büchern
spannt sich ein Bogen von “ganz früher”, einem wirklich kleinen und beschaulichen Düsseldorf zu einem “heute”, in dem doch jeder seinen
Lebensort findet. Alle Bücher sind von Heike Laufenburg, die ebenfalls in Düsseldorf geboren wurde und ihre Kindheit und Jugend verbrachte, mit viel Liebe und Ortskenntnis illustriert.
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